Terrassenüberdachung – Welche Kosten fallen an?

Eine Terrassenüberdachung bietet optimalen Schutz vor Wind, Regen und Sonnen. Welche Terrassenüberdachung Kosten anfallen können, welches Material es gibt und was Heimwerker alles wissen sollten, erfährt man hier.

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Terrassenüberdachung Kosten pro m²: So berechnet sich der Preis

Eine Terrassenüberdachung kostet ca. 200 € bis 500 € pro m². Die Preise für eine Terrassenüberdachung hängen stark von den Montagekosten und von den Materialkosten ab. Eine preiswerte Variante ist eine Terrassenüberdachung mit einem Kunststoffdach und sehr einfachen Holzträgern. Eine hochwertige Kombination ist zum Beispiel ein Dach aus Sicherheitsglas und Trägern aus Aluminium. Die Kosten für eine Terrassenüberdachung können je nach Größe und Material zwischen 2.500 € bis 15.000 € liegen.

Das entscheidet über die Gesamtkosten:
 

  1.  Montagekosten vom Fachbetrieb
  2. Materialkosten
  3. Bausatz oder individuelle Terrassenüberdachung
  4. Größe der Terrassenüberdachung
  5. Handwerksbetrieb oder selber montieren
  6. Zusätzliche Extras
  7. Einbausituation vor Ort
  8. Lieferkosten vom Hersteller

Beispielrechnung der Kosten inkl. Montage / Einbau

In unserer Beispielrechnung werden die Preise für eine Terrassenüberdachung mit der Größe 3 m × 4 m berechnet. Es soll ein Aluminium-System installiert werden und dafür wird auch ein Dachanschluss und Rinnensystem benötigt. 

 Einzelposten   Preis
Bausatz für die Überdachung 3000 €
Montagekosten 1000 €
Dachanschluss 210 €
Rinnensystem 190 € 
Gesamtpreis 4400 €

Die tatsächlichen Kosten für eine Terrassenüberdachung hängen immer stark von der Einbausituation und die unterschiedlichen Preise der Handwerksbetriebe ab.

Was kostet ein Sonnenschutz für die Terrassenüberdachung?

Die Kosten für einen hochwertigen Sonnenschutz pro Dachfeld fangen bei 100 € an und können auch 400 € oder mehr betragen. Es gibt preiswerte Innen-Sonnenschutze und teure Gelenkarmmarkisen. Hier lohnt es sich, die Preise der Anbieter zu vergleichen.

Handwerkerpreise für die Montage der Terrassenüberdachung vergleichen: So geht man vor

Variante 1: Bei Google Maps nach geeigneten Handwerkern in der eigenen Region suchen. Dann werden alle Handwerksbetriebe auf einem Blick angezeigt. Die Preise für eine Terrassenüberdachung können dann einfach per E-Mail oder Anruf angefragt werden. Danach kann man sich für das Angebot mit den günstigsten Kosten für eine Terrassenüberdachung entscheiden.

Variante 2: Einen kostenlosen Auftrag in Myhammer einstellen:  www.my-hammer.de. Die Handwerksbetriebe aus der Region können dann ein unverbindliches Angebot unterbreiten. Der Kunde braucht dann nur noch das kostengünstigste Angebot auswählen.

Terrassenüberdachung selber montieren, geht das?

Eine Terrassenüberdachung kann auch selber von Heimwerkern montiert werden. Meistens besteht dann das Tragwerk aus Holz und die Eindeckung aus Kunststoff. Für das selber montieren von einer Terrassenüberdachung werden einige Werkzeuge benötigt.

Notwendige Werkzeuge, die man dafür benötigt:

  1. Richtplatte
  2. Schmiege
  3. Bohrmaschine
  4. Eventuell Bohrhammer
  5. Wasserwaage 1 oder 2 Meter Länge 
  6. Zollstock
  7. Maurerschnur

Ist eine Baugenehmigung notwendig?

Das kommt auf ihr lokales Bauamt an. Die Regelungen sind sehr unterschiedlich von Region zu Region. Eine Terrassenüberdachung mit einer Tiefe von bis zu 3 Meter und einer Fläche von bis zu 30 m² ist oft genehmigungsfrei. Für Terrassenüberdachungen die größer sind wird eine Baugenehmigung benötigt. Wie bereits erwähnt ist das jedoch von Region zu Region verschieden.

Wie weit muss die Terrassenüberdachung vom Nachbarn entfernt sein?

Es muss ein Mindestabstand von 3 Meter zu den Nachbarn eingehalten werden. Falls der Mindestabstand nicht möglich ist, muss eine Zustimmung der Eigentümer der Nachbargrundstücke eingeholt werden.

Geeignete Materialien für eine Terrassenüberdachung

1. Aluminium: Sehr hohe Lebensqualität und braucht wenig Pflege. Alu zusammen mit Glas ist eine sehr beliebte Kombination für eine Terrassenüberdachung.

2. Holz: Holz ist leicht zu verarbeiten, lässt sich in jeder Farbe streichen, stabil und ist optisch ein Hingucker. Ist sehr pflegebedürftig und nicht lichtdurchlässig.

3. Stahl: Steht für Robustheit, einer sehr hohe Festigkeit und Stabilität. Die Kosten für eine Terrassenüberdachung sind für Stahl meistens höher als für Holz oder Aluminium.

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Was sind die besten Platten für eine Terrassenüberdachung?

Hohlkammerplatten aus Polycarbonat: Sind unzerbrechlich und verfügen über eine sehr hohe Hagelsicherheit und Schlagfestigkeit. Durch einen optimalen UV-Schutz sorgen die Platten für eine angenehme Lichtstrahlung auf der Terrasse.

Hohlkammerplatten aus Acrylglas (Plexiglas): Bieten eine sehr gute Durchsicht und eine exzellente UV-Beständigkeit. Wird sehr häufig für Terrassenüberdachungen verwendet, ist nicht so belastungsfähig wie Polycarbonat.

Wie lange dauert der Aufbau einer Terrassenüberdachung?

In der Regel dauert die Montage mit 2 Monteuren einen ganzen Tag. Der Kunde muss dabei auch nicht unbedingt anwesend sein, die Monteure vom Handwerksbetrieb brauchen nur einen Zugang zu Wasser und Strom.

Kann man die Terrassenüberdachung Kosten steuerlich absetzen?

Falls am eigenen Grundstück eine Terrassenüberdachung angebracht wird, können die Kosten für eine Terrassenüberdachung in der Einkommensteuererklärung als Handwerksleistung angegeben werden. Dadurch ist eine Reduzierung der Steuerlast möglich.

Wolfgang Ruppert