Werbehinweis für alle Beiträge: Wir verlinken auf Online-Shops und Partner, von denen wir evtl. eine Vergütung erhalten.

Terrassenplatten verlegen Splitt oder Sand? Was ist besser?

Es stellt sich im heutigen Beeitrag die Frage: Terrassenplatten verlegen mit Splitt oder Sand? Das neue Haus ist fertig. Doch der Bauherr steht noch vor vielen weiteren Arbeiten, die er aus Geldmangel vielleicht lieber in Eigenleistung machen möchte. Eine dieser Arbeiten ist der Bau der Terrasse. Doch auch diese auf dem ersten Blick vielleicht einfachere Tätigkeit birgt so ihre Fallen und Tücken. Schon bei der Auswahl des richtigen Untergrundes für die Terrassenplatten fängt es an.

Wenn man Terrassenplatten verlegen will, sollte man sich im Vorfeld Gedanken darüber machen, welchen Untergrund man verwenden möchte. Denn auf dem einfachen Mutterboden geht das leider nicht, wenn Sie längere Zeit Vergnügen an Ihrer neuen Terrasse haben möchten. 

Terrassenplatten verlegen Splitt oder Sand

Terrassenplatten besser auf Splitt oder Sand verlegen?

Splitt ist wesentlich tragfähiger und eignet sich deshalb deutlich besser als Untergrund für Terrassenplatten. Gerade Hobbyhandwerker kommen mit diesem Material sehr gut zurecht. Sand ist viel zu fein ungeeignet als Tragschicht. Die klare Antwort: Splitt ist besser. 

Splitt oder Sand: Vorteile und Nachteile

Das sind zwei Materialien, die auch den meisten Laien sofort einfallen. Doch was ist beim Terrassenplatten verlegen die bessere Alternative? Oder welche Faktoren und Eigenschaften der Materialien sind ausschlaggebend, wofür man sich letztendlich entscheidet. Das wollen wir im Folgenden kurz beleuchten. Welche Vor- und Nachteile hat das Terrassenplatten verlegen verlegen auf Splitt oder Sand. Gibt es da Unterschiede? 

  Splitt              Sand                           
Vorteile
  • Wesentlich tragfähiger und daher besser geeignet als Sand und zudem einfach zu verarbeiten
  • Sand ist feiner rund runder, man erreicht glattere Flächen mit ihm
Nachteile
  • Heizt sich im Sommer aufgrund seiner dunklen Farbe eher auf, sind zudem sehr spitz und kantig
  • Nicht sehr tragfähig und belastbar, eignet sich schlecht als Untergrund, Kies wird zusätzlich als Tragschicht benötigt.

Häufigste Variante: Splitt unter den Terrassenplatten

Die gängigste Methode beim Untergrund unter Terrassen ist Splitt, weil dieser alleine als Tragschicht ausreicht. Zudem ist Splitt auch robuster gegenüber hässlicher Unkrautbildung. Wer kennt das nicht, dass immer wieder hässliches Unkraut in den Terrassenfugen zum Vorschein kommt?

Warum benötigt man bei Sand trotzdem Kies oder Splitt?

Das der Sand sich als Tragschicht wegen seiner geringen Belastbarkeit nicht einigt, muss zusätzlich Kies oder oder Splitt verlegt werden, um dieses Defizit auszugleichen. Die Alternative Splitt oder Sand gibt es daher nicht, sondern immer nur die Wahl von Splitt oder Sand in Verbindung mit Kies. 

Kann man auch auf Kies verlegen?

Man kann auch Terrassenplatten auf Kies verlegen. Im Gegensatz zum Splitt ist Kies abgerundeter von der Form und heizt sich als hellerer Stein nicht so schnell auf. Kies ist jedoch anfälliger für späteren Bewuchs mit Unkraut.

Mit was werden die Fugen gefüllt?

Als Fugenfüller gibt es verschiedene Materialien im Baumarkt, die sich dafür eignen. Sand, sehr feiner Quarzsand oder Gesteinsmehl sowie fertige Mixturen, die man käuflich erwerben kann, wären hier zu nennen. Je breiter die Rillen zwischen den Terrassenlatten sind, umso größere darf das Fugenmaterial auch sein. Deshalb ist sehr feiner Quarzsand bei sehr schmalen Rillen zu bevorzugen.

Terrassenplatten richtig verlegen

Welchen Sand unter Gehwegplatten verwenden?

Hier empfiehlt der Profi gewaschenen Sand mit einer Körnung 0 bis 2 mm sowie zudem auch ein Gemisch aus Brechsand / Splitt mit einer Körnung von 0 bis 5 mm, welches zwar in der Regel oft teurer, aber noch hochwertiger und besser ist.

Kann man Terrassenplatten auf Erde verlegen?

Die deutliche Antwort lautet Nein! Das kann später aufgrund der natürlichen Bodenarbeit zu hässlichen Rissen und Sprüngen in den schönen Steinfliesen führen. Also verlegen Sie Terrassenplatten niemals auf Erde. Benutzen Sie besser immer Splitt oder Sand in Verbindung als Kies als Untergrund, wenn Sie Ihre Terrassenplatten verlegen.

3.5/5 - (4 votes)
Wolfgang Ruppert
Letzte Artikel von Wolfgang Ruppert (Alle anzeigen)