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Reitplatz bauen – Kosten, Preise & wichtige Tipps 2022

Steht ausreichend Grundstücksplatz zur freien Verfügung, dann könnte es sich lohnen, einen Allwetter Reitplatz zu bauen, wenn man sich für den Reitsport interessiert. In der Regel wird man sehr schnell mit den Kosten fürs Reitplatz bauen konfrontiert.

Die Preise fürs Reitplatz bauen können stark variieren und sind immer an viele Faktoren geknüpft. Wir möchten in diesem Artikel zeigen, welche Kosten fürs Reitplatz bauen auf den Bauherrn zukommen könnten und alles Wissenswerte zu diesem Thema berichten.

Reitplatz bauen Kosten


Reitplatz bauen Kosten pro qm: So berechnet sich der Preis

Wenn man an den Kosten fürs Reitplatz bauen sparen möchte, sollte man einen Zugang zu professionellen Maschinen haben oder jemanden kennen, der diese Maschine vielleicht sogar kostenfrei zur Verfügung stellen kann.

Sollte das der Fall sein, lassen sich die Preise fürs Reitplatz bauen erheblich reduzieren. In der Regel müssen bei einem Reitplatz in der Größe von 20 m x 40 m (800 Quadratmeter) die Kosten in Höhe von 2.500 bis 5.000 Euro berücksichtigt werden.

Das entscheidet über die Gesamtkosten:
 

  1.  Vlieshäcksel
  2. Tretschicht (grüner Sand)
  3. Mietkosten für Maschinen

Beispielrechnung der Kosten

Bei unserer Beispielrechnung der Preise fürs Reitplatz bauen haben wir uns auf einen 800 Quadratmeter Reitplatz beschränkt. Dieser wird ohne eine Trag- und Trennschicht gebaut. Bei einem solchen Reitplatz kommen wir auf Gesamtkosten in Höhe von 12,75 Euro pro Quadratmeter. So setzen sich die Kosten zusammen: 

 Einzelposten   Preis
Vlieshäcksel 2.200 €
Tretschicht 6.500 €   
Mietkosten für Maschinen 1.500 €  
Gesamtkosten 10.200 €  

Folglich muss man mit Kosten fürs Reitplatz bauen (800 Quadratmeter) in Höhe von 10.200 Euro rechnen.

Wie viel kostet der Sand für einen Reitplatz?

Wenn man sich für einen reinen Reitsand entscheidet, der keine Zuschlagstoffe enthält, muss man mit 4,00 bis 5,70 Euro pro Quadratmeter rechnen. Es gibt auch teureren Reitsand, der jedoch die Preise fürs Reitplatz bauen erheblich ansteigen lässt.

Wie groß muss der Paddock sein?

In der Regel wird für ein Pferd zwischen 10 bis 20 Quadratmeter für den Paddock eingerechnet. Man kann auch weniger Paddock pro Pferd aufbauen, doch empfehlenswert ist dieses Vorhaben keinesfalls.

Welche Folgekosten sollten beim Reitplatzbau bedacht werden?

Die Transportkosten für den Reitsand geraten oftmals in Vergessenheit. Hierbei sollte man 20 bis 35 Euro pro Tonne Reitsand einberechnen. Dazu sollten noch 10 bis 15 Euro pro Tonne Vlieshäcksel berücksichtigt werden.

Handwerkerpreise vergleichen: So geht man vor

Variante 1: Heutzutage kann man ganz einfach bei Google oder Google Maps nach dem passenden Handwerker aus der Umgebung suchen. Es werden die verschiedenen Angebote angezeigt und man kann ganz praktisch Handwerker per E-Mail oder Telefon kontaktieren und sich Angebotsvorschläge einholen.

Variante 2: Wenn man keine Lust hat, ständig und lange nach einem Handwerker zu suchen, dann lohnt es sich, wenn man bei Myhammer einen Suchauftrag erstellt. Es werden sich die verschiedenen Handwerker selbst melden und man muss nur entscheiden, ob die Angebote der Handwerker preislich zusagen oder nicht. Auf diese Weise kann man an den Kosten fürs Reitplatz bauen sparen.

Reitplatz selber bauen, geht das?

Wenn man vor dem Anpacken keine Angst hat, ist der Reitplatzbau keine sehr große Aufgabe. Man benötigt unbedingt Baumaschinen und sollten diese nicht vorhanden sein, können diese ausgeliehen werden.

Notwendige Werkzeuge, die man dafür benötigt:

  1. Baumaschinen
  2. Schaufeln
  3. Hammer
  4. Bohrmaschinen/Akkuschrauber
  5. Schraubenzieher/Schraubenschlüssel
  6. Dübel, Nägel und Schrauben

Ist ein Reitplatz genehmigungspflichtig?

Ja, ein umzäunter Reitplatz ist genehmigungspflichtig. Es gibt auch Fälle, in denen ein Reitplatz nicht genehmigungspflichtig ist. Allerdings sollte man das Vorhaben vor dem Bau trotzdem mit der jeweiligen Baubehörde absprechen.

Reitplatz selber bauen Preis

Wie tief sollte der Sand auf einem Reitplatz sein?

Der Reitboden, also der Reitsand, sollte auf einem Reitplatz eine Tiefe von maximal 6 Zentimeter aufweisen, damit die Pferde eine artgerechte Haltung und einen artgerechten Auslauf erhalten. Der Sandboden sollte laut Tierärzten keinesfalls tiefer als 6 Zentimeter sein.

Reitplatz mit oder ohne Unterbau?

Es ist empfehlenswert, einen Reitplatz mit einem Unterbau zu bauen. Schließlich muss das Wasser abfließen und im Boden sollte eine Art Drainageschicht vorhanden sein. Nur Naturreitsand von „Stresan“ braucht keinen Unterbau.

Wie lange dauert es, einen Reitplatz zu bauen?

Es reichen in der Regel 14 Tagen aus, um einen Reitplatz zu bauen. Handelt es sich um einen Ebbe-Flut-Reitplatz, müssen unbedingt mindestens 30 Tage eingeplant werden. Allerdings muss auch berücksichtigt werden, dass sich diese Angabe auf eine fachmännische Arbeit beziehen. Wenn man den Reitplatz selber baut, kann sich diese Zeitangabe sogar verdoppeln.

Wolfgang Ruppert
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