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Haus aufstocken – Welche Kosten fallen an?

Wer davon ausgeht, dass sein Haus von einer kosmetischen Veränderung in den Dachbereich profitiert oder einfach mehr Platz braucht, wird sicher schon die Möglichkeit in Betracht gezogen haben, sein Haus aufzustocken. Wir erläutern in diesem Artikel, was man dabei beachten muss und welche Kosten fürs Haus aufstocken anfallen können.

Kosten fuers Haus aufstocken

Kosten fürs Haus aufstocken pro qm: So berechnet sich der Preis

Ein Haus aufstocken kostet ca. 800 bis 1800 € pro m². Wie immer gilt jedoch: Die Preise fürs Haus aufstocken können von Fall zu Fall individuell variieren.

Das entscheidet über die Gesamtkosten
  • Planungskosten Art der Aufstockung
  • Dachform Innenausbau
  • optionale Wärmeschutzmaßnahmen
  • Nachweise für Brandschutz
  • Schallschutz und Wärmeschutz

Beispielrechnung der Kosten

Damit man sein Budget für die Aufstockung grob einplanen kann, führen wir hier eine Beispielrechnung für die Kosten fürs Haus aufstocken auf. 

 Einzelposten   Preis
Errichten des Dachstuhls 7.900 €
Dacheindeckung und Dachdämmung 20.160 €
Einbau von Schrägdachfenstern 3570 € 
kompletter Innenausbau des Dachgeschosses 28.000 € 
Treppe und Deckendurchbruch 6.200€ 
Gesamtpreis  65.830 €

Welche Planungskosten muss man rechnen?

Bei größeren Vorhaben, die intensive Planung erfordern, sollte auf jeden Fall ein Architekt hinzugezogen werden. Bis auf vereinzelte Ausnahmen, z.B. bei kleinen Kniestock-Anhebungen wird sich nicht vermeiden lassen, dass für die Preise fürs Haus aufstocken die Kosten für den Architekt mit eingerechnet werden müssen.

Handwerkerpreise vergleichen: So geht man vor

Möglichkeit 1: Für das passende Angebot rund um alle Kosten fürs Haus aufstocken kann man bei Google Maps nach geeigneten Handwerkern in der eigenen Region suchen und dort anrufen oder eine E-Mail schreiben.

Möglichkeit 2: Man kann seinen Auftrag auch in Myhammer einstellen: Link . Dort bekommt man unkompliziert die Preise fürs Haus aufstocken heraus.

Haus selber aufstocken, geht das?

Da die Sicherheit der Bewohner auf jeden Fall gewährleistet sein muss, was Statik und Beschaffenheit des Ausbaus betrifft, sollte man diese komplexe Baumaßnahme lieber versierten Profis überlassen. Dazu gehören neben Architekten auch Bauingenieure, Zimmerer und Dachdecker.

Haus selber aufstocken

Wie funktioniert das Haus aufstocken?

Erstellen einer Machbarkeitsstudie über den Architekt Baugenehmigungen einholen

Kniestockerhöhung: Anhebung des Daches mit Vergrößerung des Dachraums

Geschossaufstockung: Einbau einer zusätzlichen Etage inklusive Dach Dachaufstockung

Flachdach: neues Stockwerk auf einem Flachdachhaus mit Steildach partielle

Aufstockung: teilweise Aufstockung des Dachbereichs, meist für Dachgärten

Wann sind Aufstockungen überhaupt möglich?

Grundsätzlich kann jedes Haus aufgestockt werden, wenn dafür die Genehmigung des Bauherrn sowie eine Freigabe durch das Bauamt vorliegt.

Wie hoch darf man aufstocken?

Das hängt normalerweise von den Vorgaben der örtlichen Baubehörde ab. Dort erfährt man, wie hoch bzw. mit wie vielen Etagen die Aufstockung möglich ist sowie was in puncto Dachneigung, Dachform, Wohnfläche und Raumhöhe beachtet werden muss.

Was muss man bei einer Aufstockung beachten?

Vor der Renovierung muss immer ein Fachmann die Grundsubstanz des Gebäudes überprüfen. Dabei wird festgestellt, ob die Außenmauern und das Fundament auch intakt sowie tragfähig sind. Dann wird die Geschossdecke auf Stabilität und ihre Belastbarkeit überprüft.

Mögliche Schäden, die das Bauvorhaben einschränken oder verzögern und sich auf die Kosten fürs Haus aufstocken auswirken könnten, werden ebenfalls aufgenommen.

Nach den ersten Grundvoraussetzungen für den Ausbau müssen baurechtliche Fragen geklärt werden wie zum Beispiel ob das Haus unter Denkmalschutz steht. Daraufhin werden dann Architekten und Statiker beauftragt.

Wie lange dauert es ein Haus aufzustocken?

Hierbei kommt es darauf an, welche Form der Aufstockung man wählt. Natürlich gilt: Je kleiner der Eingriff bzw. je unkomplizierter das Aufstocken, desto schneller sind die Bauarbeiten abgeschlossen.

In der Regel dauern die Bauarbeiten aber auch beim Hinzufügen einer neuen Etage vergleichsweise kurz. Schon nach ein paar Tagen ist bereits die Dachaufstockung für das neue Geschoss abgeschlossen.

Der bereits vorhandene Wohnraum kann währenddessen wie sonst genutzt werden. Die Kosten fürs Haus aufstocken fallen deshalb auch sehr viel geringer ins Gewicht als wenn ein Neu- oder Anbau vorgenommen wird.

Kann man ein Bungalow aufstocken?

Grundsätzlich kann man auch bei einem Bungalow eine Dachaufstockung vornehmen. Das Haus bekommt dann eine zweite Ebene, deren Fläche identisch zum vorhandenen Geschoss ist. So kann auch die Stehhöhe im Bungalow angepasst werden.

Braucht man für eine Geschossaufstockung eine Baugenehmigung?

Eine Hausaufstockung darf nur vorgenommen werden, wenn die entsprechende Genehmigung vorliegt. Der Bauantrag muss beim Bauamt gestellt werden. Das kann der zuständige Architekt direkt übernehmen. Bis zur Freigabe sollte man mit einigen Wochen rechnen.

Kann man im Haus während der Arbeiten wohnen bleiben?

Grundsätzlich ja, da die Bauarbeiten in der Regel sehr schnell abgeschlossen werden können. Die kurzen Bauphasen erlauben dass die regendichte Verbindung zur neuen Wohnfläche sehr schnell erfolgt.

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Wolfgang Ruppert
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