Haus dämmen – Kosten & Preise 2022

Wir wollen uns im heutigen Beitrag einen Überblick über die Kosten fürs Haus dämmen verschaffen. Ein gut gedämmtes Haus gibt einem die Möglichkeit, Heizkosten zu sparen, und erhöht deutlich den Wohnkomfort. Während es im Winter angenehm warmbleibt, lässt die Dämmung im Sommer die Hitze draußen, was besonders unter dem Dach einen guten Zugewinn darstellt. 

Haus daemmen Kosten

Haus dämmen Kosten pro qm: So berechnet sich der Preis

Die Preise fürs Haus dämmen liegen bei ca. 75 – 200€ pro m². Oft über die Hälfte der Kosten fürs Haus dämmen fallen für das Gerüst und das Material an, sodass es sich lohnt, die Dämmung bei einer anstehenden Fassadensanierung gleich mit in Anspruch zu nehmen, um die Kosten fürs Haus dämmen so gering wie möglich zu halten.

In unserer Beispielrechnung weiter unten kommen wir auf ca. 13.700 € für ein 140 m² großes Einfamilienhaus

Das entscheidet über die Gesamtkosten
  • Art der Dämmstoffe
  • Was genau soll gedämmt werden?
  • Auf welche Art und Weise gedämmt wird
  • Die Dämmstärke
  • Fördermittel von der KfW

Beispielrechung der Kosten

Die Kosten fürs Haus dämmen sind stark davon abhängig, was genau gedämmt wird. Auch die Dämmart spielt eine große Rolle bei der Kostenfindung. Im Folgenden nun ein Kostenbeispiel für die Fassadendämmung eines 140 m² großen Einfamilienhauses.

 Einzelposten   Preis
Gerüst 1.200 € 
Material 3.800 €  
Handwerker 8.700 €  
Gesamtpreis  13.700 €

Um die Preise fürs Haus dämmen so gering wie möglich zu halten, gibt es die Möglichkeit der Förderung, die wir uns nun etwas genauer anschauen wollen.

Welche Förderung gibt es für die Dämmung?

Möchte man Wände, Geschossdecken oder Dachflächen dämmen, kann ein Zuschuss für förderfähigen Investitionen pro Wohneinheit bei bis zu 50.000 Euro liegen.

Der Zuschuss beträgt 20% der förderfähigen Baukosten, sodass dieser bei höchstens 10.000 Euro pro Wohneinheit liegt. Wenn die Fassadendämmung als Maßnahme im individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) enthalten war, ist ein Zuschuss von 5% auf den eigentlichen Bonus möglich.

Die Einbindung eines Energieberaters ist für die Förderung Pflicht.

Handwerkerpreise vergleichen: So geht man vor

Möglichkeit 1: Bei Google Maps nach geeigneten Handwerkern in der eigenen Region suchen und anrufen bzw. E-Mail schreiben. So hat man mehrere Angebote zur Hand und kann die Preise fürs Haus dämmen anschließend miteinander vergleichen.

Möglichkeit 2: Auftrag in Myhammer einstellen: www.my-hammer.de Dort hat man die Möglichkeit, mit nur einem Gesuch die Preise fürs Haus dämmen von verschiedenen Handwerkern zu erhalten.

Haus selber dämmen, geht das?

Ein Haus selbst zu dämmen spart in etwa 30% der Gesamtkosten, sodass es definitiv eine Überlegung wert ist, die Kosten auf diese Weise runterzustufen.

Wenn man sich vorher genau über die Verarbeitung des jeweiligen Dämmstoffs informiert und die Dampfbremsfolie und Klebeband/Dichtmasse vom selben Hersteller bezieht, ist es möglich, ein Haus selbst zu dämmen.

Zudem sollte darauf geachtet werden, dass man die Folie überlappend anbringt und auf die richtige Fugendichte achtet. Stromkabel unterm Dach sollten vorher verlegt werden und die Kabel aus der Wand und Decke dicht mit Klebeband abgeklebt werden.

Notwendige Werkzeuge, die man dafür benötigt:

  1. Akku-Tacker
  2. Messer
  3. Brett
  4. Schlagbohrmaschine
  5. Handsäge
  6. Kelle
  7. Spachtel
  8. Schleifbrett
  9. Hammer 
  10. Wasserwaage
  11. Zollstock

Wann sollte das Haus gedämmt werden?

Pflicht, die Fassade zu dämmen, besteht, wenn im Zuge der Instandsetzung über 10% der Fläche erneuert wird. Die Außendämmung muss laut Gebäudeenergiegesetz dann einen U-Wert von höchstens 0,24 W/(m²K) haben.

Was ist die beste Dämmung fürs Haus?

Für die Wärmedämmung eignet sich Steinwolle ganz besonders. Bei einer Schalldämmung empfiehlt sich ebenfalls Steinwolle oder Steinwolleplatten.

beste Daemmung fuers Haus

Was spart man durch eine Fassadendämmung?

Jährlich kann man mit einer ordentlich gedämmten Fassade rund 260€ Heizkosten sparen. Ein altes Haus dämmen lohnt sich besonders, da die Ersparnis bei älteren Häusern weitaus höher ist als bei neueren Gebäuden.

Kann man Häuser von innen dämmen?

Ein Haus kann problemlos von innen gedämmt werden. Besonders Kellerwände und Dachböden werden gerne gedämmt, um zu jeder Jahreszeit angenehme Temperaturen zu haben, sodass sich die Kosten fürs Haus dämmen definitiv lohnen.

Was ist besser, Innen- oder Aussendämmung?

Eine Innendämmung eignet sich besonders für Fachwerk- und denkmalgeschützte Fassaden, da so das Erscheinungsbild unberührt bleibt.

Zudem sind die Preise fürs Haus dämmen bei einer Innendämmung meist geringer, da man zum Beispiel auf ein Gerüst verzichten kann.

Wie stark sollte man dämmen?

Eine Zwischensparrendämmung sollte 14-15 cm dick sein, wogegen eine Aufsparrdämmung eine Dicke von 8-16 cm aufweisen sollte.

Verschiedene Dämmmethoden

Unterschieden wird zwischen der Außendämmung, der Innen- und der Kerndämmung. Unter Erstere fällt die Fassaden- und die Dachdämmung, während beispielsweise die Kellerdämmung eine Innendämmung darstellt. Die Preise variieren also auch je nach Dämmmethode.

Wolfgang Ruppert