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Kosten fürs Fassade verputzen – Diese Kosten kommen auf dich zu

Im heutigen Beitrag dreht sich alles um die Kosten fürs Fassade verputzen. Sowohl beim Neubau eines Hauses, also auch bei der Sanierung eines Altbaus ist der Fassadenverputz ein wichtiger Kostenpunkt und viele stellen sich die Frage, ob sie die Arbeit auch selbst erledigen können beziehungsweise einen Teil davon selbst übernehmen. Auch, wenn der Putz am Haus zu bröckeln beginn, sollte man über eine Neuverputzung der Fassade nachdenken. Die Kosten fürs Haus verputzen hängen von Arbeitsaufwand und Material ab.

Schäden an der Fassade verursachen schnell Schäden an der Substanz des Hauses und sind eine Eintrittspforte für Feuchtigkeit und Nässe. Wer also den Wert seiner Immobilie langfristig erhalten möchte, sollte seine Fassade, die tagtäglich der Witterung ausgesetzt ist, nicht nur aus optischen Gründen erhalten. Wir erläutern alles Wichtige und geben eine Übersicht über die Kosten fürs Fassade verputzen.

Fassade verputzen Kosten Preis


Kosten fürs Haus verputzen pro m²: So berechnet sich der Preis

Ein Haus verputzen kostet ca. 35€ bis 80€ pro m². Die relativ große Preisspanne erklärt sich durch den Materialfaktor. Die Qualität und Beschaffenheit des Putzes entscheidet maßgeblich über den Preis.

Das entscheidet über die Gesamtkosten:
 

  1. die Art des Putzes: Mineralische Putze sind teurer als Gipsputze.
  2. die Höhe und Beschaffenheit der Fassade
  3. die Kosten für die Arbeitsstunden der Handwerker
  4. die Kosten für die eventuell notwendige Entfernung des Altputzes 
  5. wie die Fassade aufgebaut ist: Die Kosten erhöhen sich bei Fassaden mit Winkeln und Erkern
  6. das verwendete Putzsystem
  7. der Untergrund der Fassadenfläche
  8. die Größe der Fassade: Dieser Faktor hat sowohl Einfluss auf die Materialkosten, als auch die Kosten für das Gerüst

Beispielrechung der Kosten

Die folgende Beispielrechnung bezieht sich auf ein einfarbiges Standardputzsystem. Der Kosten fürs Verputzen eines Hauses beziehen sich auf einen Quadratmeter Außenwand. 

 Einzelposten   Preis
Gerüstkosten 7 € 
Materialkosten 12 €  
Arbeitsstunden 47 €  
Gesamtpreis 66 €

Diese Kosten steigern sich natürlich noch einmal, sollte zusätzlich eine Dämmung der Fassade notwendig werden.

Wann muss man zwingend dämmen?

Die Energiesparverordnung der Bundesregierung zwingt Hausbesitzer nicht zur Fassadendämmung. Erst, wenn mindestens 10% der Fassadenfläche erneuert werden, ist eine Fassadendämmung Pflicht. Bei der Ausbesserung kleinerer Stellen ist also keine energetische Sanierung notwendig.

Bei einem Neubau ist die Fassadendämmung gesetzlich vorgeschrieben. Preislich kann sie zwischen 35 und 300 € pro Quadratmeter variieren, da es verschiedene Möglichkeiten gibt, die sich kostentechnisch stark unterscheiden.

Handwerkerpreise vergleichen: So geht man vor

Variante 1: Bei Google Maps nach geeigneten Handwerkern in der eigenen Region suchen und anrufen bzw. E-Mail schreiben. So kann man sich die Angebote von verschiedenen Anbietern einholen und diese vergleichen. Diese Vorgehensweise kostet etwas Zeit, hat aber den Vorteil, dass regionale Anbieter nur kurze Anfahrtswege haben und auch bei Problemen schneller vorort sind.

Variante 2: Man kann den Auftrag auf die Seite www.myhammer.de stellen. Hier bekommt man dann automatisch Angebote verschiedener Anbieter und kann diese bei Interesse kontaktieren. Diese Vorgehensweise hat den Vorteil, dass man viel Zeit für Telefonate und E-Mails spart.

Fassade selber verputzen, geht das?

Die Kosten fürs Fassade verputzen kann man stark reduzieren wenn man die Arbeiten selbst übernimmt. Grundsätzlich ist es natürlich möglich, dass Hausbesitzer ihre Fassade selbst verputzen. Wer anschließend mit dem Ergebnis zufrieden sein möchte, sollte allerdings über entsprechendes handwerkliches Geschick verfügen.

Man sollte bedenken, dass die Materialkosten etwas steigen, da man nicht so günstig an den Putz kommt wie ein Handwerksbetrieb. Auch die Kosten für Werkzeuge und das Gerüst sollten beachtet werden. Wenn man eine Fassade ohne Ansätze verputzen möchte, braucht man ein Team. Wer diese Voraussetzungen erfüllt, kann mit dem Heimwerkerprojekt Fassade beginnen.

Notwendige Werkzeuge, die man dafür benötigt:

  1. Material zum Abkleben (Folie, Abklebeband)
  2. Reinigungsgeräte (Besen, Handfeger, Hochdruckreiniger, Bürste)
  3. Wasserwaage
  4. Anputzleisten
  5. Putzschienen
  6. Material (Grundierung, Armierung, Mörtel, Unterputz, Oberputz)
  7. Drucksprüher
  8. Eimer
  9. Maurerkelle
  10. Abziehbrett
  11. Reibebrett

Bei welcher Temperatur kann man Verputzen?

Das Verputzen der Fassade sollte man auf jeden Fall in einem wärmeren Monat durchführen, denn Mörtel verträgt keine zu kalten Temperaturen. Temperaturen unter 5 Grad schaden dem frischen Außenputz und greifen ihn an.

Extreme Hitze ist ebenfalls schlecht beim Verputzen, da sie den Putz schneller trocknen lässt und gleichmäßiges Arbeiten unmöglich macht. Wenn man die Fassade dennoch in den Sommermonaten verputzen möchte, sollte man die kühleren Morgenstunden zur Arbeit nutzen.

Welcher Putz ist am besten für außen?

Bei den Kosten fürs Fassade verputzen spielt auch die Art und Marke des Putzes eine Rolle Welcher Putz für ein Haus am besten geeignet ist, hängt vom Baumaterial und der Substanz ab. Allgemein zu empfehlen sind für Außenwände jedoch mineralische Leichtputze. Diese bestehen aus Mörtel und mineralischen Bindemitteln wie Zement und/oder Kalk. Sie sind extrem feuchtigkeitsresistent, haben ein geringes Flächengewicht, wodurch sie nur geringe Spannung aufbauen.

Welche Körnung für den Außenputz?

Die Körnung des Außenputzes entscheidet über das Aussehen der Fassade. Je größer die Körnung je grober sind die Strukturen, je kleiner die Körnung desto feiner wirkt der Putz. Es gibt hier kein richtig und falsch. Welche Körnung man wählt, entscheidet man nach optischen Kriterien.

Wie lange dauert es ein Einfamilienhaus zu Verputzen?

Das reine Verputzen eines Hauses dauert in der Regel ein bis zwei Tage. Wenn man es selber macht und wenig Erfahrung hat, kann es im Einzelfall natürlich auch mal noch etwas länger dauern.

Wie lange hält der Putz am Haus?

Der Putz eines Haues hält zwischen 30 und 50 Jahren. Die Lebensdauer hängt von der Qualität des Putzes und den individuellen Belastungen ab. Um die Fassade und damit auch den Wert einer Immobile möglichst lange zu erhalten, sollte man den Putz etwa alle 5 Jahre neu streichen und kleinere Schäden ausbessern.

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Kann man über alten Außenputz drüber putzen?

Grundsätzlich ist es möglich über einen alten Außenputz einen mineralischen Putz drüber zu putzen. Eine wichtige Voraussetzung ist allerdings, dass der alte Putz intakt ist und allenfalls kleine Haarrisse im Oberputz vorhanden sind. Dies sollte man sehr sorgfältig prüfen und bei mangelnder Fachkenntnis besser einen Experten hinzuziehen.

Wie kann man beim Verputzen Kosten sparen?

Kosten fürs Verputzen eines Hauses kann man sparen, indem man eben einen Teil oder die ganze Arbeit selbst übernimmt, da die reinen Materialkosten relativ gering sind. Allerdings sollte man das nur tun, wenn man über das entsprechende handwerkliche Geschick verfügt.

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Wolfgang Ruppert
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