Kosten für Außenputz 2022 – Preisübersicht & Tipps

Der Außenputz ist für einen Neubau oder einer Renovierung von einem Einfamilienhaus ein wichtiger Bestandteil und schützt die Wände vor Witterungseinflüssen. Die Preise für einen Außenputz können sehr unterschiedlich ausfallen. Ein Beispiel für Kosten für einen Außenputz und weitere Tipps findet man hier.

Kosten fuer Aussenputz


Außenputz Kosten pro qm: So berechnet sich der Preis

Der Außenputz kostet ca. 30 € bis 70 € pro m². Die Kosten für einen Außenputz werden durch viele Faktoren entschieden. Die Preise für einen Außenputz bei einer ganz normalen Erneuerung liegen zwischen 30 € bis 70 €. Falls dann noch eine Wärmedämmung dazukommen soll, können sich die Kosten für einen Außenputz schnell verdreifachen oder vierfachen.

Das entscheidet über die Gesamtkosten
  • Ausführung der Fassade
  • Wärmedämmung benötigt oder schon vorhanden?
  • Wie ist die Beschaffenheit des Untergrunds?
  • Gesamtfläche der Außenfassade?
  • Arbeitskosten
  • Gerüst benötigt für sehr große Fassaden?
  • Materialkosten?
  • Selber machen oder Handwerksbetrieb beauftragen?

Beispielrechnung der Kosten

In der Beispielrechnung soll eine Fassade in der Größe von 50 m² verputzt werden, die Höhe der Fassade beträgt 8 m. Der Außenputz für die Fassade soll in einem einfarbigen-Putzsystem verputzt werden in einer Standardausführung. Die Kosten für einen Außenputz setzen sich dann folgendermaßen zusammen:

 Einzelposten   Preis
Putzmaterial und Putzschienen 550  € 
Arbeitsleistung 2400 €
1,5 Wochen Miete für ein Gerüst 350 €
Gesamtpreis 3300 €
Kosten pro m² Fassadenfläche  66 €

 Bei diesem Beispiel liegen die Preise für einen Außenputz bei 66 € pro m².  Die Kosten für einen Außenputz werden hier ohne Dämmerung berechnet und wegen der Fassadenhöhe von 8 Metern, muss ein Gerüst gemietet werden.

Muss man beim Verputzen eine Wärmedämmung anbringen?

Ja, falls man noch nicht gedämmt hat, muss man die Fassadendämmung spätestens jetzt nachholen. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die Wärmedurchgangswerte von weniger als 0,22 W/(m²·K) erreicht werden.

Handwerkerpreise vergleichen: So geht man vor

Möglichkeit 1: Auftrag in Myhammer einstellen: www.my-hammer.de. In Deutschlands Handwerkerportal Nr. 1 können kostenlos Aufträge eingestellt werden. Danach können individuelle Angebote mit den Kosten für einen Außenputz von den Firmen aus der Region bekommen werden. Der Kunde kann dann die besten Preise für einen Außenputz vergleichen und sich für einen Handwerksbetrieb mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis entscheiden.

Möglichkeit 2: Bei Google Maps kann man nach geeigneten Handwerkern in der eigenen Region suchen und die besten Preise für einen Außenputz finden. Die Preise für einen Außenputz können dann einfach per E-Mail oder per Anruf erfragt werden. Dann braucht der Kunde nur noch den Handwerksbetrieb mit den niedrigsten Kosten für einen Außenputz zu beauftragen.

Außenputz selber machen, geht das?

Dafür wird nur etwas handwerkliches Geschick und das passende Werkzeug benötigt, dann kann man einen Außenputz auch selber machen. Falls keine Wärmedämmung vorhanden ist, muss allerdings ein Fachbetrieb damit beauftragt werden. Die Kosten für einen Außenputz beim selber machen, sind preiswerter als beim Fachmann.

Notwendige Werkzeuge, die man dafür benötigt:

  • Rührstab
  • Reibebrett
  • Malerquast
  • Hartwurzelbürste
  • Putz– oder Maurerkelle

Ist es schwer zu verputzen?

Eine Wand zu verputzen ist nicht besonders schwer, trotzdem gehört etwas Übung dabei. Es ist nicht so einfach, eine richtig glatte Fläche hinzubekommen. Geübt werden kann zum Beispiel an einer Wand im Keller oder in der Garage.

Welcher Putz als Außenputz?

Für Außenputz können entweder kunstharzgebundende Putze oder Putze mit mineralischen Bindemittel verwendet werden. Für den Unterputz wird in der Regel immer ein mineralischer Putz verwendet und für den Oberputz kann pastöser oder auch mineralischer Putz eingesetzt werden.

Was muss man beim Außenputz beachten?

Der Außenputz darf keine Feuchtigkeit an die Wand weitergeben und muss wetterbeständig sein. Der Außenputz schützt die Wände und ist ein wichtiger Bestandteil für Fassaden. Ausgeführt wird der Außenputz immer zweilagig (Unterputz und Oberputz).

beim Aussenputz beachten

Wie stark kann man Putz auftragen?

Die Putzdicken werden in der DIN18550-2 und der DIN EN 998-1 festgelegt und betragen zwischen 3 und 15 mm.

Kann man auf Putz verputzen?

Ja, es kann auch über alten Putz verputzt werden. Das geht zum Beispiel mit überkleben von Trockenbauplatten, dort kann dann der Haftgrund angebracht werden, bevor eine neue Putzschicht aufgetragen wird.

Wie viel cm Putz kommt auf eine Wand?

Wie viel cm Putz auf eine Wand kommt, hängt zum einen vom Untergrund und auch vom verwendeten Putz ab. Als Faustregel gilt Folgendes:

  • 10 Millimeter Schichtdicke ergibt 15 bis 18 kg pro m2
  • 15 Millimeter Schichtdicke ergibt 24 bis 28 kg pro m2
  • 20 Millimeter Schichtdicke ergibt 32 bis 35 kg pro m2
  • 25 Millimeter Schichtdicke ergibt 40 bis 43 kg pro m2
Wolfgang Ruppert