Kosten für Pflasterarbeiten – Preisübersicht & Tipps

Mit Pflastersteine können Garagenzufahrten, Gehwege und Gartenwege ganz individuell gestaltet werden. Welche Pflastersteine und Verlegmuster es gibt und einige weitere Tipps, findet man in diesem Artikel. Wir klären auf über den Ablauf der Pflasterarbeiten und zeigen die möglichen Kosten auf.

Kosten fuer Pflasterarbeiten

Pflasterarbeiten Kosten pro m²: So berechnet sich der Preis

Pflasterarbeiten kosten ca. 100 € bis 180 € pro m². Es gibt einige Faktoren, die für unterschiedliche Preise für Pflasterarbeiten sorgen können.

Das entscheidet über die Gesamtkosten:
 

  •  Kosten für die Erdarbeiten?
  • Kosten für die gewünschten Pflastersteine?
  • Preise für Pflasterarbeiten vom Fachbetrieb?
  • Wie viele Quadratmeter sollen gepflastert werden?
  • Verlegekosten?
  • Zugänglichkeit der Baustelle?
  • Zusatzkosten wie Entwässerung?

Die tatsächlichen Preise für Pflasterarbeiten hängen stark vom ausgewählten Material und Fachbetrieb ab.

Beispielrechnung der Kosten

Für diese Beispielrechnung werden die Kosten für Pflasterarbeiten bei einer Fläche von 40 m² berechnet. Es werden günstige und trotzdem hochwertige Pflastersteine verwendet. 

 Einzelposten   Preis
Materialkosten für Randsteine 160 €  
Materialkosten für Pflastersteine 3000 €  
Materialkosten für Splitt und Schotter 200 €  
Verlegen des Pflasters 1000 €  
Herstellung vom Unterbau 800 €  
Erdaushub 600 €  
Gesamtpreis   5760 €    
Kosten für Pflasterarbeiten pro m² 140 €  

Hierbei handelt es sich um ein individuelles Rechenbeispiel, die tatsächlichen Kosten für Pflasterarbeiten können auch höher oder niedriger ausfallen. In der Regel liegen die Preise für Pflasterarbeiten zwischen 100 € bis 180 € pro m².

Was kosten die Erdarbeiten?

Für Erdarbeiten entstehen Kosten für Pflasterarbeiten von etwa 1400 € für 40 m². In diesem Preis ist dann auch das Material für den Unterbau enthalten.

Was nimmt ein Pflasterer pro Stunde?

Die Preise für Pflasterarbeiten von einem Pflasterer liegen bei durchschnittlich 30 € bis 65 €. Dazu kommen dann noch die Materialkosten.

Handwerkerpreise vergleichen: So geht man vor

Möglichkeit 1: Bei Google Maps nach geeigneten Handwerkern in der eigenen Region suchen und anrufen bzw. E-Mail schreiben. Die Preise für Pflasterarbeiten können dann verglichen werden.

Möglichkeit 2: Auftrag in Myhammer einstellen: www.my-hammer.de. Nachdem man einen kostenlosen Auftrag erstellt hat, können die Handwerksbetriebe aus der Region einen Kostenvoranschlag abgeben.

Pflastersteine selber verlegen, geht das?

Um die Kosten für Pflasterarbeiten zu senken, können Pflastersteine auch selber verlegt werden. Eine einfache Art für Pflastersteine selber verlegen ist eine ungebundene Weise.

Welche Werkzeuge für Pflastersteine selber verlegen benötigt werden, stehen hier.

Notwendige Werkzeuge, die man dafür benötigt:

  1. Schaufel 
  2. Gummihammer
  3. Rüttelplatte
  4. Maurerkelle und Maurerschnur
  5. Wasserwaage, Maßband oder Zollstock
  6. Rechen
  7. Eisenstangen/Holzpflöcke
  8. Je nach Größe einen Betonmischer und Minibagger

Hier eine gute Anleitung: 

Wie berechne ich, wie viele Steine ich brauche?

Dazu muss die Länge und Breite der gewünschten Fläche ganz genau gemessen werden. Falls man eine Terrasse mit den Maßen 5 m × 10 × m pflastern möchte, ergibt es eine Menge von 50 m². Für unser Beispiel haben wir folgende Steine ausgewählt, mit den Maßen 20 cm x 10 cm (= 0,02 m²). Die Formel für die Berechnung der Steine ist dann: 50 m² / 0,02 m² = 2.500 Steine. Dazu sollte man einen Verschnitt von etwa 5 % dazurechnen.

Pflasterarbeiten Preisuebersicht

Wie lange dauert es 100 qm zu Pflastern?

Profis schaffen je nach Pflasterart am Tag zwischen 1 qm und 3 qm pro Stunde. Falls nur ein Pflasterer 100 qm pflastern soll, benötigt er ungefähr 33 bis 100 Stunden für die Fläche.

Welche Pflastersteine gibt es?

  1. Betonsteinpflaster: Sind nicht so langlebig wie Natursteine. Dafür sind Betonsteine günstig und besitzen eine hohe Rutschfestigkeit. In vielen verschiedenen Formen und Farben verfügbar.
  2. Natursteinpflaster: Einige beliebte Natursteine sind Sandstein, Muschelkalk und Dolomit. Diese Natursteine sind sehr langlebig und robust und eignen sich gut für größere Flächen.
  3. Klinkerpflaster: Wird häufig in den nördlichen Bundesländern für Straßen, Plätze, Terrassen und Häuser verwendet. Klinkerpflaster sind leicht zu verlegen und gelten als pflegeleicht.
  4. Feinsteinzeug: Sehr hohe Beständigkeit gegen Reibungen und Belastungen und verfügt über eine hohe Lebensdauer. Sehr universell einsetzbar, auch für Wohnräume beliebt.

Welche Verlegmuster gibt es beim Pflastern?

Durch ein Verlegmuster bekommen gepflasterte Flächen ein beeindruckendes Muster.

Einige gängige Muster beim Pflastern sind: 

Der Segmentbogenverband: Ist eine sehr rustikale und klassische Verlegeart, die häufig mit Saumstein eingefasst wird.

Der Ellenbogenverband: Wird häufig für Straßen und Wegen verwendet und ist ein typisches Verlegemuster für Fliesen.

Der Diagonalverband: Ein zeitloses und lineares Flächenmuster, was oft auf Terrassen zum Einsatz kommt.

Schuppenbogenpflasterung: Darunter wird eine halbkreisrunde Verlegung verstanden.

Läufer- oder Reihenverband: Für lineare und elegante Flächenmuster, ist die am häufigsten eingesetzte Verlegeform.

Wie kann man Kosten sparen?

Die Kosten für Pflasterarbeiten hängen stark von der Qualität der Steine ab. Im Baumarkt gibt es häufig preiswerte Varianten, die nicht so viel kosten wie beim spezialisierten Fachhändler. Vorteile von Pflastersteinen Pflastersteine sind sehr beliebt für Gehwege, Gartenwege und Einfahrten. Die Pflastersteine verrutschen nicht, sind frostsicher und verzahnen nicht mit dem Untergrund.

Wolfgang Ruppert