Vollwärmeschutz – Diese Kosten kommen auf dich zu

Ein Vollwärmeschutz ist eine sinnvolle Energiemaßnahme für die Zukunft. Mit dieser Methode lassen sich die nächsten Jahre Heizungskosten sparen. Was für Kosten für einen Vollwärmeschutz anfallen und was man noch wissen sollte, steht in diesem Ratgeber über die Preise von Vollwärmeschutz.

Vollwaermeschutz Kosten

Vollwärmeschutz Kosten pro m²: So berechnet sich der Preis

Vollwärmeschutz kostet ca. 120 € bis 400 € pro m². Die Preise für einen Vollwärmeschutz hängen immer stark vom ausgewählten Dämmstoff ab und vom Handwerksbetrieb. Welche Faktoren über den Gesamtpreis entscheiden, stehen hier.

Das entscheidet über die Gesamtkosten
  1.  Material (zum Beispiel: Mineralwolle, EPS, XPS)
  2. Materialstärke
  3. Die Preise für einen Vollwärmschutz vom Fachbetrieb
  4. Kosten für weitere Dämmmaßnahmen
  5. Untergrundvorbereitung 
  6. Planung und Beratung
  7. Leihgebühr für Gerüst

Beispielrechnung der Kosten inkl. Montage / Einbau

Für ein Einfamilienhaus soll in diesem Rechenbeispiel ein Vollwärmeschutz werden. Die Kosten für einen Vollwärmeschutz werden für eine Fassadenfläche von 100 m² berechnet.

Einzelposten & Preise: 

 Einzelposten   Preis
Gerüstkosten 900 € 
Arbeitskosten und Materialkosten 13.500 €  
Gesamtkosten ohne KfW-Förderung (10 % der Gesamtkosten)  14.400 € 
KfW-Förderung abzüglich 1440 € 
Eigenkosten mit KfW-Förderung 12.960 €
Kosten für einen Vollwärmeschutz pro m² 129,6 €

Die tatsächlichen Preise für einen Vollwärmeschutz hängen von der individuellen Ausführung, der Dämmstärke und von der Dämmmethode ab. Die Preise für einen Vollwärmeschutz können bei einem Handwerksbetrieb aus der Umgebung angefragt werden.

Was kostet Vollwärmeschutz für ein Einfamilienhaus?

Die Kosten für einen Vollwärmeschutz für ein Einfamilienhaus belaufen sich bei einer Fassadengröße von 100 m² zwischen 13.000 € bis 20.000 €. Als Faustregel kann man hier mit Kosten für einen Vollwärmeschutz von 120 € bis 180 € pro m² rechnen.

Preise für die Montage vom Vollwärmeschutz vergleichen: So geht man vor

Möglichkeit 1: Die Preise für einen Vollwärmeschutz kann bei Google Maps verglichen werden. Um die Kosten für einen Vollwärmeschutz zu vergleichen, kann bei Google Maps nach Handwerksbetriebe aus der Region gesucht werden. Die Preise für Vollwärmeschutz können dann direkt per E-Mail oder Anruf angefragt werden.

Möglichkeit 2: Auftrag in Myhammer einstellen: www.my-hammer.de. Danach können die Handwerksbetriebe auf der vom Handwerksportal ein Angebot für die Kosten für einen Vollwärmeschutz abgeben. Der Kunde braucht danach nur noch den Betrieb mit den günstigsten Kosten für einen Vollwärmeschutz aussuchen.

Vollwärmeschutz selber machen, geht das?

Um die Preise für einen Vollwärmeschutz so niedrig wie möglich zu halten, kann ein Vollwärmschutz auch selber angebracht werden. Es wird empfohlen, davor mit einem Fachmann zu sprechen, falls auch Türen und Fenster einen Vollwärmeschutz bekommen sollen.

Notwendige Werkzeuge, die man dafür benötigt

  1. Maurerwerkzeuge wie z.B. Maurerkelle, Spachtel, Fugenkelle
  2. Zollstock und Wasserwaage
  3. Schlagbohrmaschine und Akkuschrauber
  4. Hammer und Handsäge
  5. Mörtelkübel
  6. Fassadenroller 
  7. Gerüst

Aufbau des Vollwärmeschutzes

Auf den vorhandenen Fassaden werden Dämmplatten aufgeklebt. Diese Dämmplatten haben meist eine Stärke von 10 cm und 24 cm. Danach werden die Platten mit Armierungsgeflecht versehen, bevor der neue Außenputz aufgetragen wird.

Aufbau des Vollwaermeschutzes Preis

Welche Dämmmaterialien werden verwendet?

Polystyrol-Hartschaum (EPS): EPS ist auch bekannt unter Styropor und ist das am häufigsten eingesetzte Dämmmaterial. Sehr gute Dämmeigenschaften, preiswert und leicht zu verarbeiten. Mineralwolle: Wird am zweithäufigsten bei der Fassadendämmung verwendet. Bietet sehr hohen Brandschutz. Ökologische Dämmstoffe: Wird aus Rohstoffen wie Kork, Holzfaser oder Hanf hergestellt.

Ist Fassadendämmung bei Altbau sinnvoll?

Ja, auch im Altbau ist eine Fassadendämmung sehr sinnvoll. Durch die Dämmung wird das Wohnklima verbessert und es wird auch Energie gespart. Dadurch können dann jährlich Heizkosten gespart werden. Damit die gesetzten Klimaziele erreicht werden, wird durch eine Fassadendämmung auch der Umwelt- und Klimaschutz verbessert.

Welche Möglichkeiten gibt es, Kosten zu sparen?

Die Preise für einen Vollwärmeschutz hängen von der Qualität der Dämmstoffe ab und vom entsprechenden Handwerksbetrieb. Wer Kosten für einen Vollwärmeschutz sparen möchte, kann die Arbeiten teilweise oder ganz selber erledigen und preiswerten Dämmstoff auswählen.

Durch Förderungen/Steuerabsetzungen und günstige Pauschalpreise lassen sich noch mehr Kosten für einen Vollwärmeschutz einsparen.

Gibt es eine Förderung?

Wenn der Vollwärmeschutz die Vorgaben der KfW entspricht, gibt es zinsgünstige Zuschüsse und Kredite. Diese Förderungen gibt es von der Bundesregierung über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Gibt es Nachteile beim Vollwärmeschutz?

Ja, bei kombinierten Systemen können Kältebrücken, Rissen und Lücken in der Dämmhülle entstehen. Dies kann dann zu Schimmel und Feuchtigkeitsschäden führen.


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Wolfgang Ruppert