Wenn es bei den großen Verbraucher-Magazinen einen Akku Kompressor Test gibt, dann erfahren Sie das natürlich hier! Im ersten Teil des Berichts zeigen wir das Ergebnis unserer Recherche. Wir hoffen Ihnen damit ihre Suche erleichtern zu können.

Anschließend stellen wir im Akku Kompressor Vergleich verschiedene Produkte vor und erklären die Vor- und Nachteile. Akku Kompressoren braucht man meist, um mobil Druckluft zur Verfügung zu haben. Es sind also mobil einsetzbare und tragbare Kompressoren.

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Akkukompressoren sind komplexe technische Geräte. Sie bestehen im Wesentlichen aus 2 Komponenten. Die eine Komponente ist ein Akku und eine zugehörige elektronische Steuerung. Die andere Komponente ist ein elektrisch betriebener Druckluftkompressor. Beide zusammen, schön kompakt in einem Gehäuse, ergibt einen Akkukompressor. Mit ihnen kann man überall, vollkommen unabhängig von Benzin und Stromnetz Druckluft bereitstellen.

Das ist insbesondere beim mobilen Einsatz von Druckluftwerkzeugen, aber auch beim einfachen aufblasen von Reifen oder ähnlichem sehr hilfreich. Gleich vorneweg: In der Regel haben Akkukompressoren nicht ausreichend Leistung für die meisten gängigen Druckluftwerkzeuge. Ein Sandstrahlgerät beispielsweise braucht man gar nicht erst anschließen. Es benötigt viel zu viel Luft bei großem Druck, kein Akkukompressor kann da mithalten. Kleine Airbrush Anwendungen oder Druckluft-Bohrschrauber hingegen sind durchaus denkbar.

Akku Kompressor Test-Übersicht

OrganisationBesteht ein Akku Kompressor Test?
Stiftung WarentestNein, bisher ist kein Akku Kompressor Test vorhanden.
ökoTestLeider gibt es auch bei ökoTest keinen Akku Kompressor Test.
Konsument.atAuch hier konnten wir keinen Akku Kompressor Test finden.
Ktipp.chNein, es besteht kein Akku Kompressor Test.

Wir haben im Internet auf den Webseiten von großen Verbraucher-Journalen einen bestehenden Akku Kompressor Test gesucht. Leider ohne Erfolg. Wir hoffen, dass sich das bald ändern wird. Falls ja, aktualisieren wir natürlich unsere Tabelle. Die Magazine befassen sich in erster Linie mit Konsumgütern und nicht mit professionellen Werkzeugen.


Akku Kompressor Vergleich: Güde, AEG, Varo & weitere

Kommen wir nun zum zweiten Teil unseres Beitrags, dem Akku Kompressor Vergleich. Dieser entstand auf Basis verschiedener Produktkriterien (rechts neben dem Produktbild zu sehen) und öffentlich zugänglichen Kundenbewertungen. Die Produkte wurden von uns nicht in der Praxis getestet.

Wir haben eingangs bereits erklärt, aus welchen wesentlichen Bauteilen ein Akkukompressor besteht. Entsprechend kann man auch die Kriterien danach wählen. Daten wie die Saugleistung und der maximale Druck sind interessant. Der Elektromotor hat eine maximale Leistung. Eventuell hat ein akkubetriebener Kompressor auch einen integrierten Drucklufttank.

Hinsichtlich des Akkus wiederum wäre wichtig, über die Kapazität, gegebenenfalls auch über die Spannung, Bescheid zu wissen – insofern überhaupt einer verbaut ist. Denn Akkukompressoren müssen nicht unbedingt einen Akku integriert haben. Mit dem Begriff Akkukompressor ist meist auch lediglich ein mobiler Kompressor gemeint. Diese und viele weitere Kriterien finden sich in unserem Vergleich. Zur Übersicht schauen wir uns erst einmal die folgende Tabelle an sie zeigt, welche Produkte im Detail aufgelistet werden:

  • Güde Airpower 200/08/6
  • Black & Decker ASI500
  • AEG Automotive 97180
  • Varo POW5623
  • Ryobi R18I-L13S

Kaufempfehlung: Güde – Airpower 200/08/6

Kaufempfehlung Akku Kompressor Test Marke: Güde
Farbe: Blau
Ansaugleistung: 200 l/min
Maximaler Druck: 8 bar
Mit Drucklufttank: Ja, 6 Liter
Motorleistung: 1,1 kW
Akku: Nein
Eigenschaften: Ölfreier 1- Zylinder Kolbenkompressor mit Riemenantrieb, Anschlussfertig mit allen Armaturen, Tragegriff, Ablagefach für Zubehör

Der Airpower 200/08/6 von Güde ist im Vergleich unsere Kaufempfehlung. Der Grund ist die brachiale Leistung auf kleinstem Raum. Der mobile Kompressor hat zwar keinen Akku, dafür aber einen integrierten Drucklufttank und ausreichend Leistung selbst für einen Bohrschrauber oder gar eine Lackiererpistole – jedenfalls bis der Drucklufttank leer ist. Bewertung: ein preisgünstiger mobiler Kompressor mit viel Leistung!


Preistipp: Black & Decker – ASI500

 Akku Kompressor Testergebnis Marke: Black & Decker
Farbe: Rot, Schwarz
Ansaugleistung: k.A.
Maximaler Druck: 11,03 bar
Mit Drucklufttank: Nein
Motorleistung: Etwa 12 Watt
Akku: Ja
Eigenschaften: LED Arbeitsleuchte, 12 Volt-Anschluss Adapter, Auto-Abschaltung (im Kompressor-Betrieb), Kabel, Schläuche und Anschlüsse direkt am Gerät

Die Bezeichnung ASI500 trägt der Akkukompressor von Black & Decker. Der Kompressor ist dabei weit mehr als lediglich ein Kompressor: er ist über ein LCD Display bedienbar und gleicht wohl eher einer Kompressorstation. Sämtliche Schläuche sind am Gerät verstaut und eine Arbeitsleuchte ist ebenfalls vorhanden. Dafür sollte man, wir haben ja bereits vorgewarnt, was Akkukompressoren betrifft, nicht zu viel Leistung erwarten. Für die eine oder andere Reifenpanne oder ein kleines aufblasbares Objekt reicht der Kompressor hingegen vollkommen aus. Bewertung: Kompakte Akkukompressor für den 12 V Betrieb mit allen nötigen Features und Anschlussmöglichkeiten zu einem sehr günstigen Preis.

Auf Youtube haben wir noch ein Video des Black & Decker ASI500 gefunden:


Akku Kompressor Vergleich: AEG Automotive – 97180

Angebot
Marke: AEG Automotive
Farbe: Schwarz
Ansaugleistung: k.A.
Maximaler Druck: 10 bar
Mit Drucklufttank: Nein
Motorleistung: k.A.
Akku: Ja (12 Volt, 7 Ah)
Eigenschaften: 12 und 230 Volt Adapter, LED-Lampe, Ladezustandsanzeige, beleuchtetes Manometer

Von AEG Automotive kommt der 97180 Akku Kompressor. Das Gerät ist auf den 1. Blick sehr preiswert, doch bringt es für manche Kunden einige Probleme mit sich. Diese betreffen vor allem die Qualität. Wer sich aufgrund des Preises und der dafür gebotenen relativ guten Leistung für den Kauf entscheidet, der kann sich über ein Komplettpaket freuen, bei dem sämtliche Schläuche am Gerät verstaut sind. Sogar an einen Notfalleinsatz bei Nacht hat man gedacht und nicht nur eine Arbeitsleuchte verbaut sondern auch gleich das Manometer mit einer Beleuchtung versehen. Bewertung: Sehr günstiger Akkukompressor, jedoch sollte man vorm Kauf die Rezensionen auf Amazon lesen, die sind nicht alle positiv.


Akku Kompressor Vergleich: VARO – POW5623

Der VARO POW5623 ist der kleinste Akkukompressor im Vergleich. Ähnlich einer Akkubohrmaschine kann man ihn in der Hand halten. Wir haben es bereits in den Eigenschaften geschrieben: Dieser Kompressor ist nicht für großvolumige Körper geeignet. Der Einsatzort liegt er im kleinen Bereich, beispielsweise beim Fahrradschlauch. Bewertung: VARO hat in diesem kleinen Gerät einen leistungsstarken 12 V Kompressor untergebracht, der zwar eine nur geringe Luftleistung hat, dafür aber mit bis zu 8 bar einen Fahrradreifen aufpumpen kann.


Akku Kompressor Vergleich: Ryobi – R18I-L13S

Angebot
Marke: Ryobi
Farbe: Grün, Schwarz
Ansaugleistung: k.A.
Maximaler Druck: 10,3 bar
Mit Drucklufttank: Nein
Motorleistung: k.A.
Akku: Ja, 18 Volt, 1,3 Ah
Eigenschaften: Inkl. Ballnadel, Tasche, diverse Adapter und Schlauch

Von Ryobi haben wir den R18I-L13S im Vergleich. Der Kompressor kann alleine schon aufgrund der technischen Daten überzeugen. Es handelt sich hierbei zudem um ein eher hochpreisiges Gerät mit Lithium-Ionen Akku. Die Leistung reicht aus, um ein Schlauchboot und eine Luftmatratze aufzupumpen. Bewertung: Wer viel Leistung möchte, muss auch etwas mehr Geld ausgeben. Dafür kann man mit diesem Akkukompressor auch großvolumige Objekte aufblasen.

Auf Youtube haben wir noch ein Video des Akku-Kompressors gefunden:


Häufig gestellte Fragen zum Thema Akku Kompressor:

Akku Kompressor von Bosch oder Makita?

Es gibt leider keine Akku Kompressoren von Bosch oder Makita, zumindest haben wir auf den Webseiten der Hersteller und auch sonst bei unserer Recherche keine gefunden. Wenn Bosch oder Maktia in Zukunft entsprechende Geräte auf den Markt bringen wäre das super, denn qualitativ sind die beiden Marken meist immer ganz vorne mit dabei.

Diese Geräte für Auto und Fahrrad einsetzbar?

Nicht alle hier gezeigten Geräte sind für das Auto einsetzbar. Für das Fahrrad hingegen können alle gezeigten Geräte genutzt werden, da der Fahrradschlauch ein recht kleines Objekt ist und auch nicht viel Bar benötigt.

Schlauchboot mit Akkukompressor aufblasen?

Wir empfehlen, ein Schlauchboot nur dann mit einem Akkukompressor aufzublasen, wenn dieser über ausreichend Leistung verfügt. Desto mehr Leistung desto schneller geht es. Als kleiner Trick: Man könnte den Großteil der Luft mit einer mobilen Luftpumpe in das Schlauchboot bringen und den Kompressor erst am Ende einsetzen, um das Schlauchboot prall zu füllen. So spart man  viel Zeit.

Wie funktioniert ein Akkukompressor?

Ein Akkukompressor funktioniert folgendermaßen: über eine Ladeelektronik kann ein Akku geladen werden. Dieser Akku versorgt durch eine Steuerung wiederum einen integrierten elektrisch betriebenen Kompressor mit Energie. Dieser Kompressor wiederum stellt letztendlich die Druckluft bereit. Wie ein Kompressor arbeitet? Hier gibt es verschiedene Ansätze. Am allermeisten findet sich ein so genannter Kolbenkompressor in den verschiedenen Kompressoren. Diese funktionieren praktisch wie ein Automotor. Anstatt dass der Kolben jedoch die Welle antreibt, treibt die Welle den Kolben an und verdichtet die Luft.


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