Sollte von den großen Verbraucher-Magazinen ein Gartenschere Test veröffentlicht worden sein, erfahren Sie das hier im Beitrag. Wir starten unserem Beitrag mit einem Gartenschere Vergleich, in welchem wir verschiedene Produkte anhand ihrer Produktinformationen einander gegenüber stellen. Anschließend kommt die Übersicht zu bestehenden Gartenschere Testberichten und wir beantworten noch häufig gestellte Fragen.

Gartenschere kaufen: Worauf achten?
  • Auf das Gewicht, leichter ist immer besser.
  • Um welche Schnitttechnologie es sich handelt.
  • Was die Praxistests von Fachmagazinen sagen.
  • Auf ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis.
  • Kundenrezensionen erlauben eine gute Einschätzung eines Produktes.
Produkt-Tipp: Derzeit besonders beliebt

Sollten Sie keine Zeit haben den kompletten Beitrag zu lesen, können Sie auch direkt diese empfehlenswerte Gartenschere bei Amazon ansehen:


Gartenschere Vergleich: Unsere Empfehlungen

Im Gartenschere Vergleich haben wir zu den einzelnen Produkten die wichtigsten Kriterien herausgesucht und übersichtlich dargestellt. Es handelt sich dabei um Kriterien wie z.B. Gewicht und die Eignung für unterschiedliches Schnittgut & vieles mehr. Auf Basis der technischen Daten und Kundenbewertungen haben wir dann die vielversprechendsten Produkte ausgewählt. Die Produkte wurden von uns nicht in der Praxis getestet.

Kauftipp: BOSCH – elektrische Gartenschere EasyPrune

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Bosch elektrische Gartenschere EasyPrune (integrierter 3,6 Volt Akku, 450 Schnitte/Akkuladung, im Karton)
Marke: BOSCHKaufempfehlung 12 V Kompressor Test
Gewicht: 490 g
Bypass oder Amboss: elektrische Ambossschere
Eignung: alle Äste bis zu 25 mm
Auswechselbare Klinge: Nein
Kraftübertragung: zentraler Drehpunkt, Akkuunterstützt (bis zu 450 Schnitte)

Akkuunterstützt, zuverlässig und hochwertig. So stellt sich die BOSCH Gartenschere Easyprune dar. Einfachste Handhabung und schnelles Laden direkt am Gerät via Mikro-USB-Ladekabel. Müheloses Schneiden und Kürzen. Unsere Meinung: Mit dieser Akku-Gartenschere von Bosch geht die Arbeit mühelos von der Hand.


Preistipp: Grüntek – Gartenschere FALKE

GRÜNTEK Gartenschere FALKE Teflon Baumschere, Klinge aus japanischem SK5 Stahl, Bypass Pflanzenschere 215 mm Secateurs, Ergonomische Garten-Pflanzen-Blumenschere
Marke: Grüntek12 V Kompressor Testergebnis
Gewicht: 256 g
Bypass oder Amboss: Bypass-Schere
Eignung: 5-20 mm Stängel und Äste
Auswechselbare Klinge: Ja, einfach schleifbar
Kraftübertragung: zentraler Drehpunkt, kraftsparend

Diese Gartenschere begeistert mit japanischem Stahl, einer langlebigen Beschichtung und einer besonders guten Kraftübertragung. Die Klinge ist wechselbar und einfach zu schleifen. Die Gartenschere eignet sich für den Dauereinsatz. Unsere Meinung: Qualität muss nicht teuer sein und so begeistert diese japanische, teflonbeschichtete Gartenschere mit einem hervorragendem Preis-/Leistungsverhältnis.


Gardena – Gartenschere Alu B/L

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Gardena Gartenschere Alu B/L: Pflanzenschonende Baumschere mit Bypass-Schneide für Äste und Zweige bis 25 mm Durchmesser, robuste Alugriffe, auswechselbare Klinge, nachstellbares Gewerbe (8906-20)
Marke: Gardena
Gewicht: 310 g
Bypass oder Amboss: Bypass-Schere
Eignung: Äste und Zweige bis 25 mm, besonders pflanzenschondend
Auswechselbare Klinge: Nein
Kraftübertragung: zentraler Drehpunkt

Die Gartenschere von Gardena ist ein leichtgewichtiger Allrounder für Blumen, Äste, junge Triebe und auch stärkere Zweige. Dank Einhandsicherheitsverschluss und ergonomischen Griffen ist das Arbeiten mit der Gartenschere nicht nur bequem und sicher sondern auch ermüdungsarm. Die Klingen sind für eine besonders lange, pflanzenschonenden Nutzung ausgelegt. Unsere Meinung: Hochleistungs-Gartenschere vom Gartenliebling der Deutschen.


Gonicc – Beschichtete Titan-Gartenschere

Gonicc Gartenschere Geschmiedete Titan beschichtete Premium Baumschere Rebschere (GPPS-1003), Bequeme Bypass. aus SK5 Stahl. Comfort Bypass Rebschere Rosenschere. Bonsaiwerkzeug
Marke: Gonicc
Gewicht: 181 g
Bypass oder Amboss: Bypass-Schere
Eignung: Äste, Zweige, Reben, PFlanzen
Auswechselbare Klinge: Ja
Kraftübertragung: zentraler Drehpunkt

Absolut hochwertige, leichte Gartenschere mit einem geschmeidigen, kraftsparenden Schnittsystem und einer besonders scharfen und robusten, beschichteten Titan-Klinge. Perfekt für den privaten wie beruflichen Dauereinsatz geeignet.  Unsere Meinung: Spitzenleistung bei einem hervorragendem Preis-/Leistungsverhältnis.


WOLF-Garten – Gartenschere Premium Plus RS 4000

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WOLF-Garten - Amboss-Gartenschere »Premium Plus« RS 4000; 73AFA005650
Marke: WOLF-Garten
Gewicht: 260 g
Bypass oder Amboss: Ambossschere
Eignung: Zweige und Äste bis zu 25 mm Durchmesser
Auswechselbare Klinge: Nein
Kraftübertragung: zentraler Drehpunkt

Diese hochwertige antihaftbeschichtete Gartenschere ist sowohl für Links- wie Rechtshänder geeignet und liegt dank gummierten, ergonomischen Griff immer gut in der Hand. Der gelenkschonende 30° Schneidewinkel minimiert die Belastung im Dauereinsatz.  Unsere Meinung: Preiswerte und schlaue Gartenschere für Links- und Rechtshänder.


Spear & Jackson – Ratschen-Gartenschere Razorsharp

Spear & Jackson 6358RS Razorsharp Ratschen-Amboss-Gartenschere
Marke: Spear & Jackson
Gewicht: 230 g
Bypass oder Amboss: Ambossschere
Eignung: Äste, Zweige und Halme bis zu 20 mm Durchmesser
Auswechselbare Klinge: Nein
Kraftübertragung: Ratschensystem

Besonders einfaches Schneiden dank Ratschen-Kraftübertragung. Bestens geeignet für abgestorbenes Holz. Dank Schlaufengriff und Anti-Rutsch-Beschichtung ist ein bequemes und auch sicheres Arbeiten garantiert. Unsere Meinung: Einfaches und sicheres Beschneiden dank Ratschen-Kraftübertragung und Sicherheits-Griff.


Gartenschere Test: Das sind die Testsieger

Verbraucher suchen im häufiger nach einem Gartenschere Test um zu erfahren, was bekannte Verbrauchermagazine als Testsieger gewählt haben und welche Produkte nicht zu empfehlen sind. Wir haben nach bestehenden Testberichten gesucht und zeigen in der Tabelle das Ergebnis unserer Recherche:

Herausgeber Gibt es einen Testbericht? Jahr Link Kostenlos einsehbar?
Stiftung Warentest Ja 2015 Link Ja
Schweizer Fernsehen Ja 2019 Link Ja
Ökotest Nein
Haus & Garten Test Nein
Konsument.at Ja 2015 Link Nein
Ktipp.ch Ja 2021 Link Nein
Saldo.ch Nein
ETM Testmagazin Nein

Wir haben uns wie immer gewissenhaft für Sie nach Testberichten umgesehen und konnten sogar einige, teils sehr aktuelle, finden. Siehe Tabelle. Bitte bedenken Sie, viele Testmagazine verstecken ihre aktuellsten Testberichte mitsamt Ergebnissen hinter einer Bezahlschranke. Es können kleinere Einzelbeträge oder gar ein Abo fällig werden. Darauf haben wir keinen Einfluss und profitieren natürlich auch nicht davon. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Gibt es einen Gartenschere Test der Stiftung Warentest?

Ja, den gibt es tatsächlich, wenngleich der Gartenschere Test der Stiftung Warentest aber schon aus dem Jahr 2015 stammt. Dennoch hat eine gute Bewertung des Fachmagazines Stiftung Warentest großes Gewicht im Marketing und bei der Wahrnehmung eines Produktes der Konsumenten. Umso mehr freut es uns, dass der Testbericht kostenlos einsehbar ist, was ja bei neueren Testberichten selten der Fall ist.

Wir wollen an dieser Stelle auch gleich vorweg greifen und den Testsieger bekannt geben. Die Original Löwe Schere für einen ungefähren Preis von ca. 45 Euro. Gerade bei der Haltbarkeit und den bedenkenlosen Inhaltsstoffen im kunststoffummantelten Griff hat sie besonders gut abgeschnitten. Auch wenn der Test schon etwas älter ist, die meisten getesteten Gartenscheren sind so auch noch in der Form zum Kauf erhältlich, weshalb der Test immernoch relevant ist.

Gartenschere Testsieger: Wie werden sie bestimmt?

Um die Gartenschere Testsieger zu bestimmen gehen die Fachmagazine immer sehr ähnlich vor und wie bei anderen zu testenden Produkten auch. Zuerst werden die Gartenscheren nach Preisklasse sortiert und schließlich die Herstellerangaben auf Wahrheitsgehalt überprüft. Zum Schluss kommt ein praxisorientierter Leistungstest dessen Ergebnisse dann den Preisklassen gegenübergestellt und zwischen den einzelnen Produkten verglichen wird. Der Gartenschere Testsieger ist üblicherweise jenes Produkt, welches das beste Preis-/Leistungsverhältnis bietet.


Häufig gestellte Fragen:

Bypass oder Amboss besser?

Bypass-Schere erklärt: Bypass bedeutet „passierend“. Aus dem Englischen kommend bezeichnet es wenn sich zwei Klingen gegengleich aufeinander zu und schließlich aneinander vorbei bewegen. Diese Art der Scherenführung kennen wir von den herkömmlichen Haushalts- und Büroscheren zum Schneiden von Papier. Damit man aber mit Bypass-Scheren im Garten auch dünne Äste schneiden kann, sind die Klingen meist gekrümmt und besonders scharf. Das Material selbst ist meist gehärteter Edelstahl mit einem hohen Kohlenstoffanteil. Die Schnitte werden besonders sauber und eignen sich daher besonders für Schnitte an noch lebenden Pflanzen, zum Beispiel beim Zurückschneiden.

Ambossschere erklärt: Ambossscheren funktionieren ähnlich wie Bypass-Scheren, jedoch verfügt eine der beiden Scherenarme nicht über eine Klinge, sondern über einen sogenannten Amboss, eine stumpfe, robuste Metallkante. Auch wird dieser Amboss nicht aktiv geführt, dieser Scherenarm ist feststehend. Klinge gibt es also nur eine, diese ist ebenfalls meist gekrümmt, sehr widerstandsfähig und besonders scharf. Die Schnitte werden nicht so schön wie bei einer Bypass-Schere, dafür kann man hiermit aber dickere Äste schneiden, gerade für das Schneiden von Tothölzern oder dicken Ästen an Bäumen eignet sich die Ambossschere besser.

Fazit: Beide Scherenvarianten erfüllen ihren jeweiligen Zweck. Wir würden letztlich sagen, was besser ist, hängt vom Einsatzgebiet ab. Für kleine bis mittlere Schnitte an noch lebenden Pflanzen empfehlen wir eine Bypass-Schere, beim Schneiden von dicken Ästen, zum Beispiel mit einem Hochentaster oder beim Schneiden von Totholz sind Sie mit einer Ambossschere besser bedient.

Klingen nachkaufen: Gibt es Ersatzteile?

Wenden Sie sich dazu direkt an den Hersteller (siehe Unterlagen die bei ihrem Produkt dabei waren) bzw. an den Fachhandel wo Gartenschere Ihrer Marke erhältlich sind. Die meisten handelsüblichen Gartenscheren sind jedoch nicht so einfach zu zerlegen um die Klinge zu tauschen. Oft sind die Klingen festsitzend. Was Sie aber machen können, ist die Klingen selbst zu schärfen oder dies dem Fachhandel oder einem Scherenschleifer zu überlassen.

Wenn Sie unbedingt wert auf tauschbare Klingen legen, müssen Sie sich an Marken wenden, die das Profisegment bedienen, wie etwa FELCO aus der Schweiz. Einige „handelsüblichere“ Marken bieten diese Funktion allerdings auch. Achten Sie auf die dementsprechenden Hinweise in der Produktbeschreibung.

Frisches Holz, Hartes Holz und Trockenes Holz

Was schneidet man wie am besten? Hier einige Anhaltspunkte.

Frisches Holz: Frisches Holz, sofern nicht zu dick, schneiden Sie am besten mit einer Bypass-Gartenschere. Die Schnitte werden sauberer und die Bäume „bluten“ nicht so stark.

Hartes Holz: Wirklich hartes Holz sägen Sie am besten. Auch mit einer Ambossschere könnten Sie bei besonders harten Hölzern an ihre Grenzen stoßen und das Werkzeug nur unnötig belasten.

Trockenes Holz: Trockenes Holz schneiden, entfernen und zerkleinern Sie am beste mit einer Ambossschere. Mit einem Hochentaster können Sie ihren Baum von alten, abgestorbenen Ästen befreien. Auch abgefallene Äste, wenn Sie sich nicht brechen lassen, können Sie mit einer Ambossschere in handliche Stücke zerteilen.

Blumen: Blumen schneiden Sie am besten mit einer feinen Bypass-Schere, notfalls auch mit einer handelsüblichen Haushaltsschere. Wichtig ist, dass die Schnitte sauber und glatt werden, damit nicht zuviel Saft verloren geht und keine zu großen „Wunden“ entstehen.

Gartenschere Testsieger

Rasenkanten: Rasenkanten können Sie am besten mit kleinen Gartenschären mit langen Klingen, oder aber auch elektrischen Mini-Heckenscheren schneiden. Eine weitere Möglichkeit, wenn es darum geht eine große Fläche an Rasenkanten zu trimmen, ist natürlich der Rasentrimmer, von denen es elektrische und benzinbetriebene Modelle gibt.

Formschnitt: Den Formschnitt bei kleinen Zierpflanzen und Sträuchern erledigen Sie am besten Ast für Ast und Trieb für Trieb mit einer hochwertigen Bypass-Gartenschere. Handelt es sich um große Hecken kann eine manuelle Heckenschere mit langen Klingen, oder ein elektrischer bzw. benzinbetriebener Heckenschneider schnell weiterhelfen.

Klingen der Gartenschere schärfen, so geht’s?

Sie können Ihre Gartenschere zu Schärfen natürlich immer zum Messer- bzw. Scherenschleifer Ihres Vertrauens bringen. Auch der Fachhandel übernimmt in vielen Fällen diese Tätigkeit, fragen Sie einfach mal spontan in Ihrem lokalen Bau- und Gartenfachmarkt nach. Alternativ können Sie natürlich auch die Klinge ihrer Gartenschere selber schleifen. Hier eine Anleitung dazu.

Was Sie benötigen:

  • Schraubendeher für das Loslösen der beiden Scherenarme
  • einen großen Wetzstein
  • einen feinen Wetzstein
  • einen Wasserbehälter mit wasser
  • ein saugfähgies Tuch
  • etwas Öl
  • Stahlwolle

So gehen Sie vor:

  1. Arbeiten Sie immer langsam, umsichtig und vorsichtig.
  2. Lösen Sie die Verschraubung der Scherenarme und trennen Sie sie.
  3. Reinigen Sie die Gartenschere sorgfältig.
  4. Beide Teile bitte gründlich abtrocken.
  5. Schleifen Sie mit etwas Wasser und dem groben Wetzstein die Klingen. Achten Sie auf den Winkel. Verwenden Sie viel Fingerspitzengefühlt. Schleifen Sie von beiden Seiten.
  6. Wiederholen Sie den Vorgang mit dem feinen Wetzstein.
  7. Ölen Sie die Verbindungsschraube, bzw. die Feder.
  8. Schrauben Sie wieder alles zusammen. Falls noch Schleifreste vorhanden sind, entfernen Sie sie mit der Stahlwolle.

Achten Sie immer darauf, dass die Klingen von Ihnen weg zeigen, um sich nicht zu verletzen!

Infos zu: Stiel / Verlängerung, Akku, Ratsche / Übersetzung, Rollgriff, Gravur

Besonders bei Werkzeugen gibt es viele Fachbegriffe die für den Laien erstmal für Verwirrung sorgen. Auch Gartenscheren sind hier keine Ausnahme. Erlauben Sie uns ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen und die wichtigsten Begrifflichkeiten zu erörtern:

Stiel / Verlängerung: Ein langer Stiel bzw. eine Verlängerung bei einer Gartenschere hat meist genau zwei Funktionen und Nutzen: Einerseits die Erhöhung der Reichweite, wie zum Beispiel bei einem Hochentaster, und andererseits die Erhöhung der Hebelwirkung. Dies vermindert den Kraftaufwand und macht die Benutzung der Gartenschere um ein Vielfaches einfacher.

Akku: Es gibt eine Vielzahl von elektrischen Gartengeräten, dazu gehören auch akkubetriebene Gartenscheren und eben jene Akkus braucht es, um sie zu betreiben. Achten Sie beim Kauf von Marken wie zum Beispiel Bosch, Einhell und Gardena auf die Angaben zur Akku-Kompatibilität, unter Umständen besitzen Sie schon passende Akkus und können beim Kauf der elektrischen Gartenschere sparen, in dem Sie nur das Gerät ohne Ladegerät und Akku kaufen.

Ratsche / Übersetzung: Eine Ratsche bzw. Übersetzung wird in Gartenscheren verwendet, die einen dezentralen und oft justierbaren Drehpunkt an der Schnittstelle der beiden Scherenarme haben. Dadurch kann die Kraftübertragung verändert und vereinfacht werden. Weniger Kraftaufwand leistet mehr Arbeit. Gerade beim Schneiden von besonders dicken Ästen eine wahre Erleichterung.

Rollgriff: Als Rollgriff bezeichnet man einen besonders ergonomischen, meist rutschfest beschichteten Griff an der Gartenschere welcher die natürliche Neigung des Handgelenkes beim Schneideablauf unterstützt. So wird ein ermüdungsfreies, gelenkschonendes Arbeiten garantiert, wobei der Kraftaufwand optimal genutzt wird.

Gravur: Die Klinge von einer Gartenschere kann, wie die meisten metallischen Materialien, entweder mit einer mechanischen oder mit einer Laser-Gravur versehen werden. Die Gravur an sich hat keinen Einfluss auf die Schneideleistung der Gartenschere, eine mit einer herzerwärmenden Widmung versehene Gartenschere kann allerdings ein sehr gutes, personalisiertes Geschenk für echte Gartenfreude sein,

Infos zu Marken: Stihl, Löwe, Primus, Fiskar, Felco & Meister 

Rund um Gartengeräte und im speziellen um Gartenscheren gibt es eine Vielzahl vertrauenswürdiger Marken. Hier die bekanntesten mit ein wenig Hintergrundinformationen.

Stihl: Stihl ist ein deutsches Industrieunternehmen mit Sitz in Waiblingen. Gegründet wurde das nun als Stihl Holding AG & Co. KG geführte Unternehmen bereits 1926. es handelt sich bei Stihl um ein waschechtes Familienunternehmen und die Kernkompetenzen sind Werkzeuge und Maschinen rund um die Forst- und Gartenwirtschaft. Auch die Landschaftspflege und Gartenwirtschaft sind in letzter Zeit dazu gekommen und gewinnen stetig an Bedeutung. Stihl richtig die jährlichen Wettkämpfe „Timber Sports“ rund um verschiedene Disziplinen der Forstwirtschaft aus, welche sich besonders in den USA größter Beliebtheit erfreuen.

Löwe: Was als kleine Maschinenfabrik 1868 begann entwickelte sich schnell zu einem bekannten und stets wachsenden, deutschen Werkzeugunternehmen. 1923 wurde die erste Ambossschere patentiert und die original Löwe Scheren gewinnen an Bekanntheit, es wird europaweit expandiert. Löwe ist bis heute bekannt für die „originale“ Löwe Gartenschere, heute bekannt als die Löwe 1. Dabei handelt es sich um eine kleine, praktische Ambosschere mit sehr guter Schnittleistung für die Größe.

Primus: „Gutes Werkzeug ist die halbe Arbeit.“ ist das Motto von Garten Primus. Nach diesem Motto, welches auf einer alten Weisheit beruht, richten sich auch die Primus Gartenscheren. Es ist ein Sortiment an besonders hochwertigen Gartenscheren für die Moderne, bis auf die Primus Wunderschere sind alle Scheren von Pimus Ambossscheren und aus dem Gartenfachhandel nicht mehr weg zu denken. Zuverlässig verrichten sie ihre Arbeit und glänzen dabei mit Ausstattungsmerkmalen wie ergonomischen Rollgriffen und justierbaren Ratschen um auch den dicksten Ästen in ihrer Klasse zu Leibe rücken zu können.

Fiskars: Fiskars, das finnische Unternehmen mit Sitz in Helsinki, hat Wurzeln die bis in das Jahr 1649 zurückreichen. Heutzutage kennt man Fiskars vor allem für die hochwertigen Klingen und Werkzeuge rund um Küche und Garten. Das Unternehmen wächst ständig, seit dem es von der Produktion von Stahlnägeln, Hacken und Metallrädern zur Zeit seiner Anfänge auf Dampfmaschinen, Haushaltsgeräte und Utensilien sowie Kerzenständer, Gabeln und Scheren  umgestiegen ist. Das schlichte, robuste, finnische Design in den markanten Farben Schwarz und Orange ist heute für viele Menschen zu einem Qualitätsversprechen geworden.

Felco: Felco stammt aus der Schweiz und hat den Sitz in Les Geneveys-sur-Coffrane. Gegründet wurde das Unternehmen Felco SA bereits 1945. Es werden Garten- und Drahtscheren produziert, und zwar weit über eine Million pro Jahr. Die meisten dieser Scheren werden in über 100 Länder exportiert. Die Felco Gartenschere ist für den Profibereich gedacht und weltweit in diesem Segment führend. Neben der einfachen Gartenschere werden auch Zweihand-Scheren sowie Scheren für Linkshänder, Baum- und Rebscheren gefertigt. Für Felco Gartenscheren sind weltweit Ersatzteile erhältlich, die Klingen lassen sich auch ohne Messerschmied einfach abschrauben und austauschen.

Meister: Die deutsche Marke Meister stammt aus dem Wuppertal und bereits seit 1876 stellt das Familienunternehmen Handwerkzeuge wie eben Gartenscheren her. Die Meister Werkzeuge GmbH ist seit Mai 2017 mit der Conmetall GmbH & Co. KG unter der Firmierung Conmetall Meister GmbH verschmolzen. Zum Sortiment des Unternehmens gehören neben mechanischen Gartengeräten und Werkzeugen wie Gartenscheren auch herkömmliche Werkzeuge wie Schraubenzieher, Zwingen und mehr. Spezialisiert hat man sich auf Kleineisenwaren für die DIY-Szene und die Gartenbranche.

Elektrisch oder Manuell besser?

Beide Varianten haben Vorteile. Elektrische Gartenscheren nehmen den körperlichen Aufwand nahezu komplett raus. Dafür sind sie aber immer von einer Stromversorgung, heutzutage meist einem Akku, abhängig. Manuelle Scheren funktionieren immer und je nach Modell hält sich auch der Kraftaufwand dabei in Grenzen. Insgesamt bevorzugen wir manuelle Gartenscheren, da sie stets einsatzbereit und für viele lange Jahre funktionell bleiben, mit nur etwas Pflege.

Für Rechtshänder und Linkshänder geeignet?

Die meisten Gartenscheren können von Rechtshändern wie Linkshändern verwendet werden. Es gibt aber auch spezielle, ergonomische Gartenscheren, bei denen angegeben ist, für welche Art von Benutzung mit welcher Hand sie sich eignen. Achten Sie in diesem Fall immer auf die Produktbeschreibungen.

Richtige Pflege: Reinigung, Ölen und mehr

Gartenscheren sind Werkzeuge und wollen als solche auch sorgfältig behandelt, gereinigt und gepflegt werden. Hier einige Tipps die für Sie nützlich sein könnten:

Gartenschere Testbericht

Gartenschere richtig reinigen

Am besten reinigen Sie die Gartenschere mit einer Drahtbürste. Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass keine Feuchtigkeit auf der Gartenschere verbleibt. Lassen Sie die Gartenschere in der Sonne trocknen und reiben Sie sie anschließend noch einmal mit einem Mikrofasertuch trocken. Dieser Schritt ist wichtig, um ein Rosten der Gartenschere zu verhindern. Gehen Sie auf diese Weise nach jedem Benutzen der Gartenschere vor.

Gartenschere richtig pflegen

Damit die Gartenschere lange funktionsfähig bleibt sollten Sie ab und an die beweglichen Teile etwas ölen. Wird die Gartenschere stumpf, können Sei sie selber einfach wieder schleifen, oder das von einem Fachmann übernehmen lassen. Zur regelmäßigen Pflege der Gartenschere gehört jedenfalls sie immer trocken und sauber zu halten.

Gartenschere richtig einlagern

Meist ist im Herbst die Gartensaison so ziemlich vorbei. Hier ist ein guter Zeitpunkt die Gartenschere einmal im Jahr zu generalüberholen und sie richtig fürs Frühjahr einzulagern. Wenn Sie während des Jahres die Schere noch nicht geschliffen haben, ist nun ein guter Zeitpunkt. Reinigen Sie die Schere gründlich, ölen Sie alle beweglichen Teile und geben Sie auch etwas Korrosionsschutz auf die Klinge, dies kann zum Beispiel Waffenöl oder Klingenöl sein. Vergewissern Sie sich, dass die Schere an einem trockenen Ort gelagert wird und zum Zeitpunkt der Einlagerung auch keine Flüssigkeit mehr auf der Gartenschere ist.

Alternativen: Astschere, Ambossschere, Strauchschere & mehr

Astschere: Sind die Äste zu dick, kommen Sie mit einer einfachen Gartenschere meist nicht mehr weiter. Eine Astschere muss her. Das System ist dabei ähnlich wie bei einer herkömmlichen Gartenschere, aber die Griffe sind meist länger und erlauben dabei eine viel bessere Hebelwirkung und damit effektivere Kraftübertragung. Für hoch gelegene Äste gibt es spezielle Hochentaster, die im Grunde eine Astschere an einem Teleskopstab sind. Diese können komfortabel vom Boden aus bedient werden.

Ambossschere: Als Ambossschere bezeichnet man einen Schneidemechanismus der nicht wie bei einer herkömmlichen Schere zwei Klingen gegengleich aufeinander zu bewegt, sondern bei dem es nur eine Klinge gibt und einen feststehenden Amboss. Es ist ein fixes Teil aus Metall auf dem der Ast bzw. das Schnittgut aufgelegt wird und dann von oben mit einer gekrümmten Scherenklinge abgetrennt wird. Die meisten Gartenscheren funktionieren auf diese Weise, da so auch dickere Äste effektiv geschnitten werden können.

Bypass-Schneide: Dies ist das Gegenstück zur Ambossschere. Wie der Name im Englischen schon vermuten lässt, geht es dabei um zwei Klingen die einander passieren, eben wie bei einer herkömmlichen Schere. Auch diese Schneiden sind bei der Gartenschere gekrümmt, damit dickere Äste und Stängel besser geschnitten werden können, als wenn die Klingen gerade wären, wie bei einer Papierschere.

Strauchschere: Eine Strauchschere ähnelt einer Gartenschere sehr und die Übergänge sind meist fließend. Wo man mit einer Gartenschere nicht weiter kommt, braucht man die Strauchschere, bevor man den weiteren Schritt zur Astschere macht. Auch hier ist die Funktionsweise sehr ähnlich, aber es gibt Strauchscheren mit langen Klingen, damit gleich mehrere Äste im Strauch geschnitten werden können.

Tipps für Frauen und Kinder: Kraftaufwand beim Schneiden reduzieren

Der Kraftaufwand beim Schneiden ist im Grunde von zwei Faktoren abhängig. Einerseits natürlich vom Schnittgut und andererseits vom Schneidemechanismus. Je dicker und härter das Schnittgut, desto mehr Kraftaufwand. Doch auch die Art der Gartenschere und wie der Schneidemechanismus funktioniert spielen eine entscheidende Rolle, ebenso wie die Schärfe der Klinge.

Grundsätzlich können Sie den Kraftaufwand beim Schneiden minimieren, wenn Sie die Hebelwirkung erhöhen, also Scheren mit längeren Klingen verwenden, oder der zentrale Drehpunkt in der Schere versetzt werden kann, bzw. über ein Getriebe läuft. Achten Sie vor dem Kauf auf entsprechende Angaben in der Produktbeschreibung. Eine weitere Möglichkeit mit möglichst wenig Kraftaufwand auszukommen sind natürlich elektrische Gartenscheren, diese sine aber in der Regel etwas unhandlicher und schwerer, da sie ja auch einen Elektromotor und einen Akku beherbergen müssen. Insgesamt stehen Ihnen also aber viele Möglichkeiten zur Verfügung den Kraftaufwand beim Schneiden zu minimieren, bzw. möglichst klein zu halten.


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Wolfgang Ruppert
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